Heft 34 (2000/1) der Mitteilungen des Heimatvereins Oberasbach
1. Wirtshäuser in Oberasbach
Im zweiten Teil seines mehrteiligen Berichtes
über Wirtshäuser in Oberasbach stellt Manfred Gruber diesmal die
Recherchenergebnisse aus dem Ortsteil Oberasbach vor. In den Akten des
Staatsarchivs Nürnberg fand er dazu interessante und auch amüsante Details
über wechselvolle Besitzverhältnisse oder z.B. über heute kaum
nachvollziehbare Gebräuche, die sich früher in Wirtshäusern abspielten. Seine
Nachforschungen, die er durch Interviews mit älteren Bürgern Oberasbachs und
Zitaten aus Recherchen zur Besitzfolgen eines Heimatvereinsmitg lieds
absicherte, beziehen sich im Heft 34 auf die Gaststätten: "Zum Schwarzen
Kreuz", "Zur Einkehr", "Schankwirtschaft Siedlung Reith"
sowie "Zur Waldschänke". Die Serie wurde bereits in der Lokalpresse
ausführlich besprochen.
2. Gewitter-Erinnerungen
Vor Gewittern haben sich Menschen zu allen Zeiten
gefürchtet. Ulla Drechsler erinnert sich in ihrem Artikel an ihre
Kindheitserlebnisse, wenn sie nachts bei aufziehenden Gewittern aus den Betten
geholt wurde und angezogen auf das Ende des Gewitters warten mußte. Die Furcht
der Bewohner von Bauernhäusern mit Viehhaltung unter dem gemeinsamen Dach vor
einem Blitzeinschlag war sicherlich nicht völlig unbegründet. Ihre
stimmungsvollen Beschreibungen enden mit der (dankbaren) Feststellung, dass ihre
Familie von Blitzeinschlägen verschont blieb.
3. Oberasbach während des Ersten Weltkriegs
Weit über tausend Briefe und Postkarten hat Werner
Baumbach ausgewertet, die ihm von einem Bekannten aus dem Nachlass von Michael
Bierlein aus Oberasbach aus den Jahren 1914 bis 1918 überlassen wurde. Nach
intensiver Bearbeitung dieser umfangreichen Korrespondenz zeichnet Werner
Baumbach ein authentisches und bewegendes Bild aus dieser Zeit.In der achten
Folge beschreibt er in diesem Heft die Ereignisse des Sommers 1916.
(c) Heimatverein Oberasbach 2000