Mitgliederversammlung
Tätigkeitsbericht des 2. Vorsitzenden
Unser Heimatverein hat im 18. Jahr seines Bestehens 14 Veranstaltungen durchgeführt. Ich darf diese in Kürze aufzählen:
08.04.00 Burgführung Abenberg mit Museumsführung: Eine Weltreise durch Franken ( 28 Teilnehmer)
07.05.00 Stadtrallye für Schüler im Rahmen des Stadtfestes unter der Leitung von Hans Strobel
27.05.00 Wanderung durch das Naturschutzgebiet Mohrhof, eine Weiherlandschaft südlich von Höchstadt/Aisch ( 25 Teilnehmer)
01.07.00 Jahresausflug nach Amberg und Theuern ( 43 Teilnehmer)
23.07.00 Teilnahme am Kirchweihzug in Unterasbach - Motto: Der Oberasbacher Kreisel ( 3. Preis)
09.09.00 Besuch im Heimatmuseum Zirndorf - Ausstellung: "25 Jahre PLAYMOBIL" ( 4 Teilnehmer !)
07.10.00 Alles um den Karpfen. Exkursion nach Höchstadt/Aisch, Außenstelle für Karpfenzucht der Landesanstalt für Fischerei - Karpfenessen - Wanderung auf dem fischereilichen Lehrpfad in Adelsdorf ( 32 Teilnehmer)
21.10.00 Besichtigung der Werkstätte für Orgelbau in Unterasbach mit anschließendem kleinen Orgelkonzert in St. Johannes ( 28 Teilnehmer)
10.11.00 Herbstessen mit Unterhaltung in Rehdorf - Föhr'nbuck Blousn / Herr Mahr ( 71 Teilnehmer, 100% mehr als im Vorjahr)
03.12.00 Konzert der Capella Vocalis unter Bernhard Joerg in St. Stephanus ( Großer Erfolg - volles Haus)
09. und 10.12.00 Teilnahme am Weihnachtsmarkt mit Bude: Keramikbecher und Ausstellung: Vom blauen Lein zum weiß gebleichten Leinen - Herzlichen Dank an die Familie Salomon
28.01.01 Führung durch das Jüdische Museum Franken in Fürth ( 36 Teilnehmer)
22.02.01 Vortrag mit Dias von unserem Mitglied Kreisheimatpfleger H. Mahr - Bürger jüdischen Glaubens - unsere Nachbarn im Landkreis Fürth ( 40 Teilnehmer)
Ein besonderer Höhepunkt war der "Oberasbacher Krippenweg 2000", den der Heimatverein auf Anregung unseres Mitglieds Robert Briol organisierte. In den vier Oberasbacher Kirchen waren Krippen verschiedenster Art ausgestellt. Ein Begleitheft wurde herausgegeben. Die Ausstellung fand weit über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung.
Zum Stammtisch, der jeden dritten Mittwoch im Monat in der Gaststätte des TSV Altenberg statt findet, traf man sich neun Mal. Leider ließ der Besuch des Stammtisches auch im vergangenen Jahr wieder zu wünschen übrig.
In Zukunft wollen wir versuchen, den Stammtisch dadurch zu beleben, dass wir Zeitzeugen aus unserer Stadt einladen, die dann über Erlebnisse z. B. aus ihrer Jugendzeit berichten sollen.
Im Berichtsjahr sind wiederum zwei Hefte unserer " Mitteilungen ", die Hefte Nr. 34 und 35, mit insgesamt 76 Seiten erschienen.
Inhalte waren:
Wirtshäuser in Oberasbach: diesmal Oberasbach, Kreutles und Unterasbach
Oberasbach während des 1. Weltkrieges
Geschichtliches und Wissenswertes über die Krippe
natürlich neben den üblichen Informationen für unsere Mitglieder.
Besonders erwähnenswert erscheinen mir in diesem Zusammenhang auch der Erlebnisbericht von Ulla Drechsler über Gewitter und die Zeitzeugenbefragung von Edith Klein.
Wir würden uns wünschen, dass in Zukunft mehr solche Beiträge in unserem Heft abgedruckt werden können.
Vor kurzem konnten man auch in der Presse lesen: Der Heimatverein im Internet
Vielen Dank an Johannes Fischer und Dr. Günther Scheer, die mit hohem Zeitaufwand und immer neuen Ideen sich dieser Aufgabe gewidmet haben.
Unsere homepage wird immer interessanter. Man kann sich jederzeit unter
www.oberasbach.com/Heimatverein
informieren.
Rückblickend darf wohl gesagt werden, dass wir mit diesem Programm sowohl unser lang jähriges Motto Vielfalt und Qualität erfüllt und den weiten Bogen, der der Begriff Heimat darstellt, auf den verschiedensten Gebieten angesprochen, beleuchtet und vertieft haben
Statistisches
Im Berichtsjahr haben eine Vorstandssitzungen und acht gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Beirat stattgefunden. Dazu natürlich eine große Anzahl von Gesprächen, Telefonaten, Besuchen und Erkundungen.
Unser Mitgliederstand beträgt zur Zeit: 223
Es waren drei Eintritte zu verzeichnen.
Verstorben sind im vergangenen Jahr folgende Mitglieder: Rosa Bauer, Franz Jagoda, Josef Köhler und Georg Kornberger.
Dank
Es gilt Dank zu sagen an meine Kolleginnen und Kollegen vom Vorstand:
unserer 3. Vorsitzenden Edith Klein für ihre tatkräftige Unterstützung und für viele gute Ideen
unserer Kassiererin Ulla Drechsler für die akurate Kassenführung und aktive Mitarbeit
an unseren leider erkrankten Schriftführer Hans Arnold für sein unermüdliches Wirken für unseren Heimatverein
und nicht zuletzt natürlich an unseren 1. Vorsitzenden, Bürgermeister Allar, für Rat und Tat und sein stets offenes Ohr
Herzlichen Dank auch an unsere Beiräte, die sich nicht nur die Zeit für die genannten Sitzungen genommen haben, sondern auch ohne Ausnahme ihre übernommenen Aufgaben mit Verantwortungsbewusstsein und Fleiß wahrnehmen. Es ist eine Freude mit den Damen und Herren zusammenarbeiten zu können. Wenn ich zwei Beiräte diesmal besonders lobend hervorhebe, so soll damit die Arbeit der anderen keineswegs geschmälert werden.
Peter Hartmann, unser Archivar, leistet sozusagen im stillen Kämmerlein sehr wertvolle, nach außen kaum sichtbare Arbeit. Dr. Günther Scheer, leistet die nicht immer einfache Pressearbeit, gestaltet unseren Schaukasten vorbildlich, bringt immer wieder fundierte Vorschläge für Veranstaltungen und erstellt Beiträge für die Mitteilungen.
Danken möchte ich in diesem Zusammenhang auch zwei Mitgliedern ohne Funktion. Es sind dies Hans Drechsler, der uns mit Rat und Tat und seiner großen Fachkenntnis auf vielen Gebieten ebenso jederzeit zur Seite steht wie Joachim Müller.
Erlauben Sie mir noch einen kurzen Ausblick auf das kommende Vereinsjahr:
Wir wollen weiterhin in unseren Programmen interessante Führungen, Vorträge und Ausflüge anbieten. Für entsprechende Vorschläge haben wir stets ein offenes Ohr.
Wir wollen die Befragung von Zeitzeugen intensivieren.. Unter dem Motto "Wie es früher war" wollen wir vor allem ältere Menschen über Erlebnisse u. a. befragen. Beispiel: Klein - Kleinlein
Wir müssen uns mit der Mitgliederwerbung befassen. Unser Verein braucht vor allem jüngere Mitglieder, die bald auch selbst Verantwortung übernehmen können.
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Bitte halten Sie unserem Heimatverein die Treue und versuchen Sie gegebenenfalls auch Freunde oder Nachbarn für eine Mitgliedschaft bei uns zu gewinnen.